Beim ersten Treffen nach der Landtagswahl ging es vor allem um aktuelle kommunalpolitische Themen wie die Gewerbeentwicklung in Großbottwar oder die gewünschte Busverbindung über Mundelsheim nach Besigheim. Aber auch landespolitische Themen wurden diskutiert.

Tobias Vogt will dafür kämpfen, dass Bürokratie abgebaut, die Landesverwaltung modernisiert und Verfahren beschleunigt werden. In den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und Grünen konnte man in diesem Bereich einen ersten Meilenstein erreichen: „Als erstes Land in der Bundesrepublik haben wir ein konkretes Ziel formuliert: Bis zum Ende der Legislaturperiode wollen wir Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft und Verwaltung von 500 Millionen Euro Bürokratiekosten entlasten“, so Vogt. Vor dem Hintergrund der großen Herausforderungen in den nächsten Jahrzehnten durch den Strukturwandel und die Dekarbonisierung der Wirtschaft sei auch die Beschleunigung von Planungsverfahren, ob beim Ausbau der Erneuerbaren Energien, der Ertüchtigung der Netzinfrastruktur oder der Ausweisung neuer Gewerbegebiete für klimafreundliche Hightech-Unternehmen, eine „extrem wichtige Sache, die wir nicht unterschätzen dürfen“.

Die Bottwartalbahn stand im historischen Rathaus ebenfalls im Fokus. Bürgermeister Zimmermann und der Landtagsabgeordnete Tobias Vogt begrüßen, dass der Kosten-Nutzen-Faktor der Bottwartalbahn anhand der überarbeiteten Kriterien für die so genannte Standardisierte Bewertung neu berechnet werden soll. Dieser war mit unter eins zuletzt noch zu gering ausgefallen. „Wenn es eine realistische Chance gibt, das Projekt zu realisieren, dann werden wir diese auch ergreifen“, verspricht Vogt. Er wolle gemeinsam mit seinem Parteifreund, dem Bundestagsabgeordneten Fabian Gramling, gegenüber Bundes- und Landesministerium weiterhin eine nicht zu überhörende Stimme für die Bottwartal sein.

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