Sprach-Kitas

Familienleben
Seit 2016 hat der Bund zahlreiche Sprachkitas gefördert, auch in Bietigheim-Bissingen, Kirchheim, Sachsenheim, Steinheim und Großbottwar. Jetzt hat die Bundesregierung erklärt, dass die Finanzierung zum 30. Juni 2023 auslaufen wird.
Die Landesregierung springt deshalb ein und wird die Kosten für die Sprachkitas mindestens bis Ende 2024 übernehmen. Die Anträge können über die L-Bank gestellt werden.
Wer kein Deutsch kann, wird in unserer Gesellschaft nie ankommen. Mangelnde Deutschkenntnisse sind der Ausgangspunkt für schwache Bildung, schlechte Berufsperspektive und blockierter Integration. Aus dieser Erkenntnis heraus wurden seit 2016 bundesweit zahlreiche Sprachkitas gefördert. Unverständlich, dass die Bundesregierung jetzt aus der Finanzierung aussteigen wird. Notgedrungen übernimmt das Land ab Juli 2023 die Zusatzkosten.

 

Die Kindergärten beschäftigen je eine halbe Fachkraft, um speziell Kinder mit Deutschdefiziten zu fördern. Diese Einrichtungen liegen in Wohngebieten mit überdurchschnittlich hohem Ausländeranteil.
Auch der Sprach-Kindergarten Fliederweg in Bietigheim-Bissingen wäre vom Ausstieg des Bundes betroffen gewesen.
„Sprache ist der Schlüssel zur Welt“ lautet die Überschrift des Bundesprogramms, mit dem bundesweit in 6.900 Kitas fast 7.500 zusätzliche Fachkräfte eingestellt werden konnten. Dass der Bund das Programm eingestellen wollte, traf nicht nur in der Fachszene auf völliges Unverständnis. Einer Petition an den Deutschen Bundestag haben sich mehr als 275.000 Menschen mit ihrer Unterschrift angeschlossen, vorwiegend Eltern und Großeltern. Die Bundesländer haben im Bundesrat einstimmig gegen die Streichung votiert. Baden-Württemberg übernimmt nun die Kosten.
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