Zukunftstechnologien

Umwelt Wirtschaft

Umwelttechnologien sind Zukunftstechnologien

Der globale Klimawandel stellt uns vor eine der größten Herausforderungen, die wir jemals zu bewältigen hatten. In unserem Bundesland ist die Durchschnittstemperatur in den letzten 100 Jahren von 8° auf 9° gestiegen. Wir haben weniger Regen im Sommer und mehr Regen im Winter. Die CDU steht hinter dem vereinbarten Ziel, bis 2030 die CO2-Emissionen in Baden-Württemberg um 42% zu senken (Ausgangsjahr 1990). Der Industrieregion rund um Stuttgart fallen hierbei die schwierigsten Aufgaben zu.

 

Herausforderungen sind jedoch nicht nur Bedrohungen, sondern sie bieten auch Chancen. Als High-Tech-Region mit seiner enormen Wirtschaftskraft und seiner Kreativität, mit zahlreichen Global Playern und noch viel mehr Hidden Champions haben wir alles, um auf die Klimakrise innovative Antworten zu finden. Antworten, mit denen wir auch in Zukunft der starke Wirtschaftsmotor sein können.

 

Dabei setzen wir – anders als die Grünen – nicht auf Vorschriften, Verbote und immer höhere Abgaben. Wir setzen auf Innovationen, Anreize und Förderungen. Die Grünen wollen verteuern (Plastik, Brennstoffe und Ressourcen), sie wollen starre Quoten (E-Autos, emissionsarm produzierter Stahl und recycelte Rohstoffe) und sie wollen zusätzliche Bürokratie (Öko-Bilanzierungen, Veröffentlichungspflichten und Auflagen). Die CDU hingegen will die neue Klimapolitik nicht gegen die Menschen, sondern mit ihnen. Wir gehen den Weg in die Klimaneutralität nicht gegen unsere Unternehmen, sondern mit ihnen.
Deutschland ist für 2% der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich, China für 30%, die USA für knapp 14% (alle Zahlen 2018). Wir haben in Deutschland die Gesamt-Emissionen von 1990 bis 2017 schon um 27,5% (oder 344 Mio. Tonnen) gesenkt. Wir haben außerdem den Anteil der regenerativen Energien am Bruttostromverbrauch auf inzwischen 37,8% (2018) gesteigert. Aber um die vereinbarten Ziele zu erreichen, müssen wir unsere Anstrengungen weiter verstärken.
Ich setze mich dafür ein, die E-Mobilität zu forcieren. Der Strukturwandel in unserer „Autoregion“ erfordert auch unsere politische Unterstützung, zum Beispiel wenn es um Gewerbeflächen für neue Technologien geht.
Der internationale Vergleich zeigt, welche immensen Anstrengungen andere Industrienationen leisten müssen. Und klar ist: mit Verhaltensänderungen allein, mit „Verzicht und Verbot“ sind die Klimaziele nicht zu erreichen. Wir brauchen neue intelligente technische Lösungen.

 

Wir müssen die erneuerbaren Energien noch viel mehr nutzen und dazu müssen wir sie besser speichern und transportieren können. Wir müssen mit effizienten Technologien den Energieverbrauch weiter senken. Außerdem besteht ein großer Bedarf an synthetischen Kraftstoffen. Wir wollen die Batterieforschung ausbauen. Und wir müssen den eingeschlagenen Weg in die Wasserstofftechnologie intensivieren, um diesen Energieträger der Zukunft schnellstmöglich zur Anwendung zu bringen. Hier schlummern riesige energetische und ökonomische Potentiale.
Die Kernkompetenz baden-württembergischer Unternehmen war es schon immer, clevere Lösungen zu finden, die sich weltweit vermarkten lassen. Auf diesem Weg kann und muss Politik stimulieren und unterstützen.
Wie? Zum Beispiel durch Unterstützung bei der Forschung und Entwicklung, durch die finanzielle Unterstützung von Pilotprojekten, durch unbürokratische Genehmigungen, durch Zuschüsse (nicht zu verwechseln mit Krediten, die aufwändig zu beantragen sind). Dabei müssen wir uns weniger um die Global Player kümmern, sondern mehr um die Unternehmen in kleiner und mittlerer Größe, die mit den anstehenden Umstrukturierungen allein überfordert sind. Für diesen Weg setze ich mich als Abgeordneter im Landtag besonders ein.

 

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